Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 14.1891

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6. Szent Györgyvalya. Teglas a. a. 0. S. 195 n. 16. —
Wie vermuthet worden ist, ist der Altar dem lupiter Appenninus ge-
widmet. Man liest ganz deutlich:

I • O -M
APPENNINO
M • \£*-VALENTI
NVS-DEC-COL
5 V- L • S-M

Z. 3. Also nicht [AJur(elius) sondern Ulp(ius).

7. Daselbst. Teglas a. a. 0. S. 195 n. 17. In Zeile 3 steht
deutlich: CRATTIVS.

8. Daselbst. Teglas a. a. O. S. 196 n. 18.

IG / / / P
C RAT TI / /
/ ATE RNVS
D ■ C P

I(ovi) o(ptimo) [m(aximo) Dejp(ulsorif) Cratti[us PJaternus
d(ecurio) c(oloniae) p(osuit).

9. Feny (7 km nordwestlich von Mödos), neben der Thüre des
Schlosses der Frau Moesony. Grauer Marmor. Vgl. C. I. L. III 1556.

Zwei Vögel einen Kranz haltend.

Aurel(iits) FaustufsJ . . . vet(eranus) vix(it) an(nis) XLVl. Septi-
mia Marcia coniux feciftj. — D. M. Iul(ius) Martialis v(e)t(eranus)
vfix(it) an(nis) . . .]

Der erste Theil der Inschrift ist nachträglich auf der Leiste des
Denkmals geschrieben worden. — Wrie mir von Augenzeugen versichert
wurde, ist dieser Stein vor ungefähr dreißig Jahren mit dem Bruch-
stücke eines anderen Grabreliefs, leider ohne Inschrift, welches sich
ebendaselbst befindet, im Park des Schlosses ausgegraben worden.
Ziegel mit Legionsstempeln sollen ebenfalls in F£ny zu Tage gekommen
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