Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 14.1891

Seite: 147
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Z. 1—4 etwa L. Bafebius . . . .ßl.J (tribu) Papi[ria djofmjo Nico-
poli (die Stadt hieß nach der Inschrift von Tirnova Mittheil. X S. 248
Ulpia Nicopolis; zu diesem Beinamen stimmt die Tribus Papiria)
vfet(eranus) leg(ionis) . . . .] ann(orum) L . . . . m(ensium) [IV].

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13. Cumakovci. Im Hause des Kosta Janakijev, 1 m h., 0*6 br.,
der Anfang fehlt, das Ende nicht mehr zu lesen.

"d1Tns~oTa

drvlent
v i x i t a
n i s l x
5 BITVSEP-
conivgi
p o s v I t
B e n e m e
renti oder ritae

Z. 1—6: Densola Drulent(is) (filia) vixit a(n)nis LX Bitus Ep(pii
filius?) coniugi.

14. Arcar. Im Schulgebäude, 0*45 h.; 0*35 brv stark beschädigt;
trotz aller Mühe nicht mehr ganz zu entziffern.

i o m
cereri

/ avg /
paeima
5 /i//voi

Zu lesen: I(ovi) o(ptimo) m(aximo) Cereri Aug(ustae) P. Ae[l](ius)
Ma[x]i[m(us) ex] vo[t](o). — In Zeile 3 dürfte nichts fehlen.

15. Ebenda. Platte, im Schulgebäude eingemauert, 0*77 h., 0*35
br.; Buchstaben 0*04 h.

ditipatriettroser sie
PINAE-REGN sie
Q^s ab-vitalp ravgvs
talivm

Z. l troser vielleicht nur Druckfehler, in der Umschrift
steht ohne Bemerkung Proserpinae; in Z. 2 vielleicht Ligatur REGk.
— Z. 3 pr vor Augustalium unklar; ein pr(aefectus) Augustedium bis-
her nur singulär (C. I. L. III 3487; vgl. Hirschfeld, Gall. Stud. III
S. 16), daher wenig wahrscheinlich; es dürfte wohlp(ate)r oder pr(imus)
nach Analogie von C. I. L. X n. 7541. 5423 zu lesen sein.

16. Ebenda. Im Hofe des Georg Dimitrov eine Ära aus Kalkstein,
0'48 h., 0*3 br. Z. 1 beschädigt, der Name der Gottheit durch den
Bruch verloren; einige Buchstaben ligiert.

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