Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 14.1891

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M AVREL- CHRESTO

DEC-AEDILIC-COLVPRAT- sie

VIXITANNLXET
D- M'AVREL* IVLIANODECAED M •

5 COL RAT D ATAIMMVN ORDN SIC
OBINSTANTIAA Q_V AEDVCT'VALXI
FLAVIAIVLIASOCROETMARITOOBM-

Z. 2 und 4—5: dec(urio) aed(ilicius) col(oniae) U[l]p(iae) (dieses
Beiwort fehlt in Z. 5) Rat(iariae). Z. 5 data immun(itate) ordin(aria)
oder wie Domaszewski meint, im(munitate) mun(erum) ordin(ariorum).
— Z. 6: ob instantia(m) aquae duct(us) kann sich wohl nur auf die
Leitung (des Baues) der Wasserleitung beziehen; instantia, instare finden
sich in solcher Verwendung vgl. C. I. L. III 7450; VIII 1340. 765. 4498;
v(ixit) a(nnos) LXL — In Z. 2 auf dem Steine vielleicht VP; ebenso
in Z. 5 am Schlüsse ORük. — Z. 7 fin. ob m(erita).

21. Ebenda. Im Hause des Jovo Cekov, aus Kalkstein, 0*9 h., 0*6 br.

D M
MEMO RIAE
NVMITO RIAE
PROCVIAE
C-NVMITOR
SENECAE
lEGVIICI

Z. 4 Procu[l]ae, ebenso Z. 7 1 fljeg(ionis) VII C[l](audiae), in
allen drei Fällen I statt L entweder Versehen des Abschreibers oder
des Steinmetzen. — Z. 5—7. Ich verstehe: C. Numitorii Senecae . . .
(seil, uxoris oder filiae).

22. Ebenda. Fragment eines Grabsteins, vom angeschwollenen
Fluss angeschwemmt, 2'55 h., 0*45 br., mit Verzierungen; die linke
Hälfte fehlt.

23. Im Dorfe Lukovec, 5 km südwestlich von Brusarci, wo
auch eine alte Brücke über dem Flusse Dobrilov sich befindet, ein sehr
beschädigter, nicht leicht zu entziffernder Grabstein, 1*12 h., 0*55 br.
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