Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 14.1891

Seite: 152
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31. Ebenda. An der Ecke der Trgovska und Lega ulica wurden
große Steine in der Stärke bis zu 1*5 m h., 1 m br., 0*5 m d. aus-
gegraben ; auf einem derselben sieht man nur I und N, auf einem
anderen die Inschrift (Buchstaben ca. 0*2 h. und sehr stark):

AKOTYOC A. Kötuos

I0PAXAPXOY IGpaxapXOu.

32. Ebenda. Im östlichen Theile der Burg, der nove quartali
genannt wird, wurden 1886 Reste von römischen Mauern aufgedeckt,
wie man aus Münzfunden schließen musste. Außer einer kleinen Statue
und Säulenresten fand man folgende Inschrift; der Stein, blauer Kalk-
stein, 1 m h., in der Ellipsenform 0*57 br., 0*32 d.; die Inschrift
0-22 br., Buchstaben 0*045 h.

I H M A
T I T Q
AAIKAH
TT IA A H i
5 KOIM H
IENA
PIITQn
AYTOKa

I1TNH
10 TONTTa
TPIAOI
AIKA
N I HI

Das Ganze ein Distichon:

lauern TLub' AcrKXnmdörifv] Koffuncrev Apicrrujv
auTOKaöiYvnTOV Traxpiöoq Atfravinc;.

33. Ebenda. Bei der Befestigung der „bunten Brücke" (Sareni
most) gefunden; die Steine von anders woher dahin verschleppt;
0-73 h., 0-45 br., Buchstaben 0-03 h.

CEPKIIAYAO/ Iepiu<- Aö\o[u

TPAAEOITO N B / TpdXeo^ töv ß[w

MONTOIIHPQII _ uöv toi<s "Hpuudt.

Vgl. die Inschrift bei Dumont n. 32: Kupitu fiptu — "Hpa Au\ou
TpdXeoc; euxnv.
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