Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 15.1892

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6. Kalksteinfragment, Ii. 0*21, br. 0*28, d. 0*15.

5

Die Inschrift scheint christlich zu sein, in Z. 5 wäre dann
vielleicht zu lesen: re]munera[ti.

Als Anhang geben wir die revidierten Inschriften, ohne uns jedoch
auf das Museum zu beschränken.

C. I. L. V n. 331: wiederaufgefunden mit n. 330 (s. o. S. 51 n. 2),

j. im Hofe des Museums, stellenweise beschädigt,
n. 335: steht mitten auf dem Platze Marafor; der Stein ist
gegenwärtig sehr schwer zu lesen, an manchen Stellen
ganz unleserlich,inZ. 1 sahen wir L-CANTIO-L-F,
wie es richtig in der Umschrift heißt,
n. 348: lautet nach unserer Abschrift:

/ ÖTDTE

DRI-SVAE-EPISI
L-F-TERTIAE

\

n. 350: verkehrt eingemauert an einem Hause in der Nähe

des Gasthauses „citta di Trieste".
n. 357: in Z. 1. 3. 4 beschädigt, in Z. 2 CONsT
n. 394: Platte in Form einer Thür, die Inschrift ist auf die

beiden Flügel vertheilt, j. im Garten des H. Sbisa:

COR NE L A
E RO TIS

Grabsteine in Thürform bespricht Maionica a. a. O.
S. 14.

n. 8140: j. im Museum, Marmor, h. 0*15, br. 0*125, d. 0*02;

kleine mittelmäßige Buchstaben; etwas abweichend
von der im C. gegebenen Lesung:

ad

\ue industria delegatum sibi of
FlCx/wm in insula minervia tue
RIVTN-<m tantum contentus sit
CVRAACDivZiV/ewfa'a religioni publi
5 CAESATIS-FA cere verum etiam quae
DAj^^ROP^io sumtu suo ad exco
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