Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 15.1892

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C. I. L. V n. 8200: befindet sich jetzt im Museum, auf der einen Seite

SEXTIIIA statt SEXTILIA.

Pais n. 1105: jetzt im Hofe des Landtagsgebäudes, h. 0*51, br. 0*44,

d. 0*12; die Zeilen vorgerissen; die Anfänge der
Zeilen stehen genau untereinander.

II. Dom.

Das Material zur Geschichte des Domes ist durch die Ausgrabun-
gen der letzten Jahre bedeutend vermehrt und vor kurzem von Dr. jur.
A. Amoroso le basiliche cristiane di Parenzo (Atti e memorie 1890
S. 489 ff.) zusammengefasst worden. Wir wiederholen im Nachstehen-
den die seit der Publication von Pais zu Tage geförderten Inschriften,
da unsere Lesung und Ergänzung von der bei Amoroso gegebenen in
Einigem abweicht.

1. Mosaik, Höhe der Inschriftfläche 0*54, größte Breite 0*27, Größe
der Buchstaben 0*075.

I N F A rj
ETINNOC
EXSVOPV
BAS /
5 T E S /

y

A. Amoroso Atti a. a. O. S. 492.

Infan[tia] et Innoc[entius] ex suo p[ro votofj basiflicam] tesfsel-
lav(erunt)] jp(edes) ....

In Zeile 3 glaubten wir zu sehen ?]/; doch ist ein Irrthum nicht

ausgeschlossen; Amoroso liest nur E X S V O P und ergänzt dies ver-
muthungsweise zu ex suo pfalatioj.

2. Mosaik in Form eines Rechteckes, h. 1*98, br. 1*50.

oben:

////////////»ICIN^-^TPASCASIAP- (((( F

unten:

CLAMOSVSMAGPVER-ET-SVCCESSA- P O
FELICISSIMVSCVM SVIS-P • C •

A. Amoroso a. a. O. S. 492.

Lujpicinus etPascasiap(edes) CCCC f(ecerunt); Clamosus mag(ister)
puer(orum) et Successa p(edes) C, Felicissimus cum suis p(edes) G.
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