Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 15.1892

Seite: 66
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C.Vn. 138: in Z. 1 /TßTLLllsN V L , Z. 3 ^IVOS.

n. 162: theilweise stark verletzt, in Z. 3 VU1^L^'

n. 163: in Z. 3 GALGESTlAE.

n. 176: in Z. 3 zwischen ANN und XXVII kein Punkt; ebenso
wenig in Z. 5 nach F .

n. 207: befindet sich in der Via del duomo n. 72 (Pfarramt) in
den Fussboden des Vorhauses eingelassen , ist infolge
dessen stark abgescheuert; dieser Umstand sowie die
schlechte Beleuchtung und der auf dem Steine lagernde
Schmutz hinderten eine genauere Copie zu nehmen; was
wir lasen, stimmt mit dem im C. Gregebenen überein.

n. 269: in Z. 1 \>es M.
n. 7987: jetzt im Museum.
Pais n. 10: in Z. 4 Jp^'.

n. 11: jetzt im Museum,
n. 12: in Z. 5 ^R;/
n. 23: \-

V omJ

n. 1097: jetzt im Museum,
n. 1098: in Z. 5 )«N AC[

Die Sammlung des Herrn Mendler enthält eine Reihe von kleineren
Gegenständen, namentlich Thonlampen, Münzen und Schmuckgegen-
stände; die Broncestatuette eines laufenden Mercur; den Marmorkopf
eines Jünglings mit lang herabfallendem Haar; eine Doppelherme mit
den Köpfen zweier jugendlicher Krieger; Fingerfragmente von einer
überlebensgroßen Statue; Kopf eines Kindes; Fragment einer kleinen,
als Telamon verwendeten Knabenfigur: Marmor. Am interessantesten
schien uns neben bereits bekannten Bleigewichten (Pais n. 1084, 2, 3)
und sehr vielen syrischen und römischen Münzen ein Carneol-
Intaglio, oval, im größeren Durchmesser 0*018 lang, mit der Dar-
stellung eines bakchischen Opfers. Der Ort der Handlung ist rechts
angedeutet durch die Statue eines jugendlichen Gottes (nach links); am
gesenkten rechten Arm scheint die Chlamys herunterzuhängen; die Linke
ist erhoben; rechts davon steht auf einer etwas niedrigeren Basis ein
großes Gefäß, ganz links ein Baum. Die Opferhandlung findet vor dem
Götterbilde statt, wo ein bärtiger Priester im langen Gewände die Hand
über das Feuer eines niedrigen Altares hält; hinter dem Altar windet
sich eine Schlange empor; dem Priester assistieren, wie es scheint, im
Hintergrund zwei Dienerinnen. Zwischen der Statue und dem Gefäß
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