Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 15.1892

Seite: 96
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[Die Vergleichung der ebenfalls in der Nähe von Dubnica ge-
fundenen Inschrift C. I. L. III Supp. 7418 zeigt, dass wahrscheinlich
zu ergänzen ist: Imp. Caes. M. Aur.J Seve[ro Antoninjo Aufg.J coli. II

[L]u[c(ensium) devoftja nfujmiv[i] eius sub . . . sifo) Ruffjino [leg(ato)]
Aug(ustorum) pr(o) pr(aetore) cura agente T. Herenn(io) [PJofUJiofnef]
praef(ecto) coh(ortis) eiusd(em). Der Legat auch in der Inschrift
C. I. Gr. 3708. v. Domaszewski.]

17. Auf der Höhe des Passes Traj anspf orte', südöstlich von
Ichtiman, vor dem Gasthause; h. 059, br. 0*295, d. 0'45; Höhe der
Buchstaben O035.

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In Z. 2 ist vielleicht auch die Ergänzung [TTpdjEac; denkbar.

Die Inschrift ist auch von Jirecek abgeschrieben und in dieser
Zeitschrift X S. 90 publiciert worden. Zu Ende von Z. 2 hat seine
Copie nach dem W noch K(?) T(?).

18. Dorf Vetren, westlich von Tatar-Bazardzik. Bruchstück
eines Reliefs, auf dessen unterem Rande Schriftzüge erhalten sind.
Das Relief ist, wie eine Zeichnung bestätigt, welche wir von Herrn
Wittich, Kreisingenieur in T.-Bazardzik, erhalten haben, sehr beschä-
digt; man erkennt aber deutlich zwei nebeneinander in Vordersicht
stehende langbekleidete weibliche Gestalten, welche die Arme (Hände
fehlen) gegeneinander herabsenken, den bekannten Nymphen- und
Charitenreliefs entsprechend, welche einen Reigentanz der Göttinnen
vergegenwärtigen. Von der Schrift erkennt man:

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In Z. 2 wird [äv]£0[n.Ke]v gestanden haben.

19. Ebenda.

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