Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 15.1892

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37. Ebenda, gefunden in dem Innern der alten Stadt; jetzt auf
dem jüdischen Friedhof südlich der Stadt. Pfeilerartiges Postament,
1-8 hoch, unten 0*72, oben 0*65 breit, von quadratischem Planschema,
oben und unten mit mehrfach gegliedertem Ablauf• das oberste abacus-
artige Glied hat auf allen vier Seiten ein a,n Ranken erinnerndes
Spiralornament. Auf dem Halse über dem Schafte des Pfeilers steht
in 3 Centimeter hohen Buchstaben:

ATAG Hl TYXHI AfaOru xuXr|i

am untersten Rande des Schaftes in 1*8 Centimeter hohen Buchstaben:

ehi m c a oY i^cvi oY vy/ p a Ann i oYT o y k a i

BEIBIANoY

6Trt[ue]\ouuevou M[a]p. 5Avt[<ju]viou tou Kai Beißiavoü.

Uber dieser letzteren Schrift ist das 85*6 Centimeter hohe Feld
des Schaftes leer.

38. Ebenda, bei der Kirche H. Theodor. Auf dem 0*83 breiten
Abacus des Aufsatzstückes einer viereckigen Basis:

0 P€ Ä YT-sK A S H X T lkEÄYT&

KctTecFKeuaö'Ja? töv ßuuuöv eairruj Kai Tfj cruvßiuj eaurou.

89. Ebenda, auf dem Brunnen cAjnalijka\ Dicke des Steines
0*48. Bloß der mittlere beschriebene Theil des Steines glatt bearbeitet,
darüber 0'42, darunter 0*47 rauhe Fläche. Buchstabenhöhe 0*036
bis 0-046.

Zu erkennen ist Z. 2 Kupeiv[a und Z. 3 und 5 der Name Nepos.

40. Ebenda, auf dem türkischen Friedhof, br. 1*50:

Auu

41. Ebenda, gefunden bei der Fundamentierung des Gymnasiums.
Circa anderthalb Meter hohe viereckige Basis mit reichem unteren und
einfacherem oberen Ablauf, welcher in der Mitte der Schaftfläche eine
schlanke Aedicula mit hohem Griebel und übermäßigen Akroterien in
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