Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 15.1892

Seite: 128
Zitierlink: i
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/archepigrmoeu1892/0144
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen
facsimile
wird auch in der im vorigen Jahrgang dieser Zeitschrift S. 113 von
mir publicierten Inschrift aus Nikopolis als Enkel der ersten Priesterin
der Artemis genannt.

2.

EY0A
AAZOZ
ETQN

C6 M E CS

ß XAIPE
EuOdXacroq, exüuv ue', xaip£-

cIn der Ortschaft Paramythia sah ich über 60 Stück kleine Terra-
cottastatuetten, alle gebrochen. An demselben Orte sollen zahlreiche
broncene Schmuckgegenstände gefunden sein, ferner ein goldener Ring
mit schönen Ornamenten und ein Messer. Ich glaube, dass die Fund-
stätte zum Gebiete der Stadt Pandosia gehört.

'Bei einem Jagdausfluge gelangte ich zu dem eine Stunde nördlich
von Zalouya sich erhebenden Berge Valaora, an welchem ein gewöhnlich
als Aquaeduct von Nikopolis gedeutetes Mauerwerk sich befindet. Von
einem isolierten Felsblock, 60 Schritte von der Mauerwand, sieht man
die Uberreste eines viereckigen Gebäudes, welches im Polygonalstil (die
Steine haben 1 m Durchmesser) aufgeführt ist. Jede Seite ist 6*3 lang.'

EMIL SZANTO

Eine archaische Vasenscherbe

Das aus zwei Stücken bestehende Fragment, welches der vor-
stehende Zinkstock auf die Hälfte verkleinert, stammt aus Orvieto, wo
ich es im Jahre 1889 erwarb. Das Material ist ein warm röthlicher
Thon, auf welchen die Malerei mit braunschwarzem, ungleichmäßigem
loading ...