Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 15.1892

Seite: 197
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Seine Fläche ist in einer in den mittleren Donauländern im 2. Jahr-
hundert vielfach üblichen Weise behandelt; zu oberst eine Aedicula, in
deren Giebeldreieck eine Rosette sitzt, über dem Giebel in den Zwickeln
je ein Delphin; zwischen den beiden Pfeilern der Aedicula ein Krug,
aus dem Ranken sich entfalten, r. und 1. davon D und M; unter der
Aedicula innerhalb eines Weinlaubrahmens die Inschrift.

D M

S E X T OvGELLo
-üJi_B I C O MIL_

CHOl'VI'NÄI O
ISE'CI L IX'V I X
\ N' m IUI fMIL
^ N'XVI G ELLA

D(is) m(anibus) Sexto Gellio Urbico mü(iti) leg(ionis primae) ad-
iut(ricis) chor(tis sextae) natione Cilix, vix(it) an(nis) XXX1III, mil(itavit)
an(nis) XVI, Gellia Nica f(ecitf) jjatrofnjof die Ergänzung patrßj
ofptimo] erscheint durch die Raumverhältnisse ausgeschlossen.

14. Sandsteinara.

I O M

CLiV Dir V'6
P RES I D Ujl
V S L L Itf*

I(ovi) o(ptimo) m(aximo) Claudius Presidius v(otum) s(olvit)
l(ibens) l(aetus) m(erenti).

15. Ära 0-59 X 0-23 X 0-19.

S I L V A N °

D O IVE ^

Sie ist nicht identisch mit AEM 10, 26 (Museum in D.-Altenburg).
16. C, I. L. III 6483.

SILW o
D O M§

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17. Versetzstück aus Kalkstein, ungefähr in folgender Form:
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