Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 15.1892

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d(is) fm(anibus)] Fla(vio) . .sitiofnij fra(tri) karis(simo) an(norum)
XXV[. . fj et Fla(viae) /Saturnifnae] an(ni) I fil(iae, doch wohl des
Flavius ..sitio) Fla(via) Gferjmana sor(or) ffecjit.

7. AEM5,220 n.l Z. 1 ISEIVESI

Z. 3f. VERVCCI'MAK

also FemcciY^sj MarcfeUfJus imm(unis) votum. .. . Die Spuren einer
senkrechten Hasta vor dem letzten V in Z. 4 gehen wohl auf eine
Verletzung des Steines oder eine Correctur zurück.

8. AEM 5, 221 n. 10. Die Inschrift hat durch das Liegen an
feuchter Stelle stark gelitten; immerhin ist es möglich, einen Lesungs-
versuch zu machen:

) N E T C M I
N V S C A M PI
<fI|C T OR SIGN VM
5 PN I M A R M O
MC V MAE
fETESTAMENTO
MAN DAVIT PO N I

Z. 3 f. lassen die Buchstabenreste an protector oder campidoctor
kaum denken; dann signum, [ge]ni marmo[re]um cum aefdje testamento
mandavit poni. Z. 4 Anf. schien mir am ehesten TR (oder E)CTOR
zu stehen. Die unsicheren Spuren zu Beginn der Zeilen 2. 5. 6. 7 habe
ich zu unterdrücken vorgezogen.

9. AEM ö, 219 n. 3 Z. 1 GENIO*>

Z. 4 Ende M^AVFl

Z. 5 X3xJ^j?_yT,v/? alSo ist der Dedicant
ein M. Aurelius Tutor, immunis . ..

10. AEM 1, 135 n. 3 Z. 1 f. //»////TO

fSCIANOFf

also ......./eas uq/£o [Fujsciano ißj et Silano cos.

11. Kalksteinfragment, 1882 auf der Burg gefunden, hoch noch
0*52, br. 0-33, d. 0'12; auf der einen Seite der Platte sind unterhalb
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