Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 15.1892

Seite: 203
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eines Halbkreisbogens zwei Pfauen; einander zugekehrt, dargestellt; auf
der anderen Seite der Rest einer Grabinschrift.

s Nepfos?] h(eres) f(aciendum) fc(uravit)].

Vereinsmuseum in Deutsch-Altenburg. Von keinem der folgenden
Stücke habe ich den Fundort ermitteln können.

1. Sandsteincippus 0*81 h.; 0'25 br., 0'16 d., mit Buchstaben
etwa des 3. Jahrhunderts.

Giebel ?

1. Seite

patera ansata

D ■ A\

p RÄEc1

r. Seite
patera

2. Fragment (1. Seite) eines Kalksteinreliefs, zeigt noch ganz eine
nackte, aus der Meerestiefe auftauchende und an die Felsen sich leh-
nende weibliche Gestalt, auf der unteren Randleiste

§\ Y\/P I S »A v\

Nymp(h)is Aufgustis. . . ; es ist demnach wohl mehr als eine Nymphe
im Relief dargestellt gewesen.

3. Kleine Ära aus Sandstein.

Vgl. den carnuntinischen Stein CIL III 4443 Sum. Parc | Ad.
Vetu | u. s. w., den Mommsen S. 1165 und Jordan bei Preller röm.
Myth. II3 194 kaum richtig erklärt haben; ich möchte sum(mis) Par-
c(is)f resp. sum(mis) mfat(ribus)] Parcis vorschlagen.

4. Sandsteinfragment 0*41 X 0"30 X 0*11. Die Punkte in Z. 3
unsicher. __»

\ 1 I < H S'S'

N F E I V S

I

? annis ...III h(ic) s(iti) s(unt) et ......ni f(ilio oder -ae) eins.

5. Fragment einer Kalksteinplatte, noch 0*38 X 0*22 X 0* 10-
links (bei a) noch ein Stück des Weinlaubornaments des Rahmens.
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