Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 15.1892

Seite: 214
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. . . leg(ionis) I IJtal(icae), miliftajvit ann(os) XIII. . . .

.'. s et statuas duas feefit.

91. Ionisches Gebälkstück aus Kalkstein, Fries und Epistyl um-
fassend, beide mit Ornament oben abgeschlossen, der Fries convex
gelegt, links und rechts gebrochen; hoch 0'52, lang 0*72. Jetzt im
Dorfe Novy Nikjup in einem Privathause, gefunden in den Ruinen
von Nicopolis a. I.

AHMAPXIKH£) ... önuapxiKfjs [eHouöia^ . . .

AI E N EKV KdT6ö"Keu]oicrev ek t[üjv iöiuuv

Die drei von A. v. Domaszewski in Novy Nikjup abge-
schriebenen und in dieser Zeitschrift X S. 241 n. 6, S. 242 n. 7. 8
publicierten Inschriften habe ich auch gesehen. Für n. ß bietet meine
Copie keine Abweichung; bei n. 7 gibt D.'s Copie in Z. 3 E Y X A P I C TOY
mit zugesetztem csic5; meine Copie hat EYXAPICTOYEA, so dass
euxapicTToOcra r\ ttoXic; dveöTncrev zu lesen ist. Außerdem hat meine
Copie Z. 1 /Hl-TYXHl-, Z. 5 -rPO-lTvK- und auch zu Anfang
von Z. 3. 4. 6 und Ende von Z. 2 Punkte. Der Altar ist aus Kalk-
stein, breit unten 0 * 56, dick 0 ■ 44. Für n. 8 bietet in "E K TaTT 0 A EI "FC
statt ~WT meine Copie T-nMT ; zu verstehen ist wohl, wie Prof. Mommsen
vorschlägt, NeiKaeuc; oöuo, tckiijuv, TroXdinc; cpuXn.c; KamTUjXervric;.

93. Basis; im Jahre 1871 in Novy Nikjup im Hause des Hadzi
Marko und von Kanitz abgeschrieben, jetzt in Trnovo.

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X A P I N Xapiv
Publiciert von Kanitz Donau - Bulgarien III S. 343 n. XV, der
die auf dem oberen Rande stehende Zeile nicht verstanden hat. Der
Beiname der Göttermutter XKeXevTnvn, scheint abgeleitet von der bei
Hierocles syneed. 662, 16 verzeichneten Stadt ZiceXevTa in Troas.

94. Ebenda Gebälkstück ionischer oder korinthischer Ordnung.
Die Inschrift steht auf dem Epistyl unterhalb des Frieses, auf dem
drei durch Binden verbundene Stierköpfe in Relief ausgearbeitet sind.

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