Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 15.1892

Seite: 215
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Etwas weniger genau publiciert von Kanitz Donau-Bulgarien III
S. 343 n. XIV.

95. Jetzt noch inSevlievo; nach den Erkundigungen von Kanitz,
der den Stein 1871 abschrieb, aus Nicopolis ad Istrum stammend, s.
Donau-Bulgarien II1 S. 88.

Kanitz: ich:

D • M DM

C-AINIVS VER ONNIVc V ER

......... wSBI^ViXI

NNOSXXXI NNC S XXXV
.,5 A V R FL A VI A 5 f\J R FLAVIA

NIVGIT ^NIVGIPif

S S I M O F I IS SIMO F r f

Nach der Abschrift von Kanitz publiciert C. I. L. III n. 6142
und berichtigt von ihm selbst Donau - Bulgarien III S. 345 n. XVIII.

Zu lesen d. m. C. Annius Verus bful(euta) f] vixift ajnnos XXX V,
Aur(elia) Flavia [cojniugi pifentjissimo ffecitj.

Ob in Z. 3 BVL stand, ist nicht sicher; andere buleutae von
Nicopolis haben wir in den lateinischen Inschriften oben n. 82, unten
n. 107 und in den griechischen n. 99.

96. 97. 98. im Dorfe Resen am rechten Ufer des Flusses Rusica;
stammen aus den Ruinen von Nicopolis.

96. Dient jetzt als Grabstein auf dem Friedhofe; aus Kalkstein,
h. 0-29, br. 0'79, dick 0*42; Höhe der Buchstaben 0'036.

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pH1NEAOYMENoi oYAK YAiloAPXEPE UETol,

Zu Anfang von Z. 3 ist der Name des Kaisers getilgt.

dTa[0Ti Tu]x[ri] *
töv Geujv ev(paveo"Ta[To]v [K]ai[ö"]a[pa

...................f) NiKOTroXeiTÜuv Tr[6\t<; ?

e7Tiue\ouuevo[u.........dt]px[i]epeuu<; to[. ..

Welcher Name in Z. 4 nach emueXoujuevou stand ist unsicher,
vielleicht OuXTriavou.

97. Mittelstück eines ionischen Epistyls, oben mit Kymation;
hoch 0*56; oben 0*43, unten 0*32 dick; 1*31 lang, so weit es aus
der Erde hervorragt; links gebrochen; vor der Kirche des Dorfes Resen.
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