Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 15.1892

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In Z. 2. 3 stand vielleicht [q]u[i oder quae vixjit [an. . . Vor-
her könnte M[ucap]ori gestanden haben.

109. Ebendort befindet sich noch jetzt im Hofe bei der Kirche
der Altar, dessen Inschrift v. Domaszewski in dieser Zeitschrift X
S. 243 n. 10 herausgegeben hat. Von den Abweichungen meiner Le-
sung von der dort gedruckten (nach einer Mittheilung v. Domaszewski's
stimmt seine handschriftliche mit der meinigen mehr überein) führe
ich folgende an:

Druck: ich:

Z. 2 KAIEYC KAICEYC
5 ANTETP ANTIC1 P

9. 10 YTTEP-0l| AOTIMIAI YfE PT-C <t> 11 AO'EIMIAX

Also ist wohl zu lesen Z. 1. 2 eTT[i]qpavecTTaTOv Kcuö'(apa) Eucr(eßfj)
Xeß(acTTÖv) statt eTT[i]cpaveö'TaTov Kai eua(eßeo"TaTOv) Xeß(ao"röv), Z. 5
dvTi(TTp(aTr)YOu), Z. 9. 10 imep xfjg cpiXoxetuiac;.

110. Basis, im Dorfe Radanovo an der Jantra gefunden und
beim Schulhause aufgestellt. Erst mir von Herrn Ingenieur Bilabel
mitgetheilt, dann von mir gesehen. Ich gebe sie hier nach meiner Copie.

AT A G H-TY X HÄ
A I E I K A I H|P A K A S#
A§ HM AYTT EF^f HITQN
AYTOKPATOPÄTY
5 XHIKAIAIAM O fsH I Y
MNQAOSTTPEIBYT-E
ÄXOPOIT^J® YNTÄ
GEATENOf EKTQN \M/////£,
QN AISEITH

10

AyaOr^ Tuxri. Aiei Kai cHpa Kai 5A[6]nva imep Tric; tujv auxoKpa-
TÖpuuv tox^IS Kai öiauovfjc; uuvuuöoi TTpecrßuTepoi xopoöraTOÜvxoc; OeaYevou
eK tujv iö[i]ujv dveaincTav.

Was Z. 10 mit den in Ligatur stehenden Buchstaben NHX be-
deutet, wissen wir nicht.
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