Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 16.1893

Seite: 92
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liebevoll seine ganze Aufmerksamkeit widmete. Im März J 883 fand
er außer Werkstücken 80 m nördlich von einem großen, später auf-
gedeckten und weiter unten beschriebenen Gebäude in einer von zwei
Mauersubstructionen gebildeten Gasse eine Ära aus der Zeit Gordians III:
Ära aus Kalkstein, stark beschädigt, die Lücken sind mit Gips
ausgefüllt, die Bekrönung der Ära zeigt in der Mitte eine Patera, rechts
und links ein Akroterion in Relief; Höhe 1*06, Breite 0*58, Dicke 0*37}
Höhe des Inschriftfeldes 0*59, Breite 0'46; jetzt im Landesmuseum.

I O M

ET- GENIOIPC
PROS^Ai^/TEji

M>

DIANIPIIFEL

VVGN / // M//
/ A / / T V S VE
PRO C E I V S-

Glasnik 1891 8. 4, wo nur der Anfang richtig gelesen ist.

l(ovi) o(ptimo) m(aximo) et Genio locfij pro salute i[mp(eratovii>)l

M(arci) Afntonii Gorjdiani Pix Fel(icis) Aug(usti) n(ostri)......tus

v(ir) e(gregius) proc(urator) eius [dejvfotus numini maiestatique eius.J

Im Jahre 1884 entdeckte er zwei weitere Steine, einen Cippus an der
südöstlichen Ecke des großen Gebäudes und eine Platte südlich von dem-
selben, jedoch in beträchtlicher Entfernung am rechtenUfer der Saskarijeka:

Cippus, Kalkstein mit rötlichen Einschlüssen, mehrfach beschädigt,
Höhe 1'17, Breite und Dicke je etwa 0*7; Höhe des umrahmten In-
schriftfeldes 0*85, Breite 0*43, die Seitenflächen profiliert.

L-DOMITIO
l EROTI-VI
R O • EX-EQVES
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5 MS-EC ReCio/
PRO e^KK^T—

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