Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 16.1893

Seite: 140
Zitierlink: i
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/archepigrmoeu1893/0154
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen
facsimile
/ I / / ///.//// ^ / / h I I I ! A" o
5 MG LLWvVlG N IS Gr>F LAG RTW\
G RA/T E ^A_JS V> EIO^PROCARG wc
RPDOMA)PRISTIrAM

FACIEMRESTITVITXIIKAL

Z. J—4 sind mit solcher Gründlichkeit eradiert, dass man erst
nach langem Betrachten die oben gegebenen Buchstabenreste zu er-
kennen vermag. Z. 6 steht I S \P EiO wohl nur durch ein Versehen
des Steinmetzen, der \&_ E einmeißeln wollte \ an einen Vorschlag
ISVPERO ist nicht zu denken; man vergleiche den Namen desselben
Mannes oben S. 132 n. 1.

Imp(eratore) [Caejs(are) M. 0[p]ell(io) Sever(o) Mfacjrmfo Pio
Fel(ice)] Aufg(usto)] p(ontißce) m(aximo) trib(unicia) jo(otestate) [co(n)J-
s(ule)....

2. C. III 8364. Uber die Provenienz dieser Inschrift konnte ich
nur in Erfahrung bringen, dass eine (jedenfalls diese, s. n. 1) der
beiden Inschriften sich bereits im türkischen Konak (Regierungsgebäude)
befunden habe. Kalksteinblock, Höhe 1"01, Breite 0*53, Dicke 0*31;
über dem 0*43 hohen und 0'31 breiten rechts und links von Epheu-
ranken umsäumten Inschriftfelde die Protomen eines Knaben in der
Mitte und rechts einer Frau; ein drittes Bildnis, ohne Zweifel des
Caminius Hermes selbst, ist links abgebrochen.

D • M
C A\ I r>E • E V Y
CHIE-CON V
GI-^XxN-L-C M
5 FE RMi S- JVR I TvS
^E-PERJVE TI N V S
FILEIVS-POS-ET
S I B I

Die Vermuthungen Hirschfelds haben sich mit Ausnahme des
Namens als richtig erwiesen.

D(is) M(anibus). Camini(a)e Eutychi(a)e coniugi, vix(it) an(nos) L,
Cam(inius) Hermes maritus et Hermetianus fil(ius) eins pos(uerunt) et sibi.

Nachtrag zum ersten Theil. Die von mir auf Grund der in
Sarajevo erhaltenen Nachrichten angegebenen Fundnotizen von C. 8386
(S. 81) und der beiden Steine aus „Gata" bei Bihac (S. 85 f.) sind
loading ...