Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 16.1893

Seite: 141
Zitierlink: i
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/archepigrmoeu1893/0155
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen
facsimile
nicht richtig; die erstgenannte Inschrift stammt aus Grabovica im Be-
zirke Nevesinje, die beiden anderen wurden in der Nekropole von
Jezerine in Pritoka bei Bihac; etwa 20 km südöstlich von Gata ge-
funden. Die Nekropole von Jezerine ist, wie mir Herr Berghauptmann
Radimsky brieflich mittheilt, im Jahre 1892 systematisch durchforscht
worden. In den römischen Gräbern fand der genannte Forscher
„weitere 4 Inschriftsteine mit Namen, die nicht römisch sind." — Der
Grabstein der P. Aelia Tertulla (S. 86) befindet sich in Bilajce bei
Varcar Vakuf und wird bei einem Bauernhause als Eckstein verwendet.

Wien, 1892. K. PATSCH

Bericht über einen Ausflug nach Liburnien
und Dalmatien 1890 und 1891 -

(Schluss; s. oben S. 32.)

Spalato.

Dank der freundlichen Unterstützung durch Herrn Professor
Fr. Bulic habe ich die Inschriften des von Jahr zu Jahr stetig sich
vermehrenden Museums zu Spalato einer wiederholten Revision unter-
ziehen können. Ich gebe hier zunächst zu den bereits in Band III
des Corpus und dessen Supplement publicierten Inschriften wesent-
lichere Berichtigungen.

1. S. 8568c zu n. 1968:

Z. 17. 18 A/RTMAVRENnVbJ
¥R - BALEIN \ /

Diese Namen lauten also Aur(elius) Maurentius und Aur(elius)
Balbinufs], wie Prof. Hirschfeld schon vermuthet hatte.

2. S. 8585 zu n. 2097: Zu den im Corpus bemerkten ajnces
sind folgende zuzufügen: Z. 2 iphali-f-nIso; 3 admeto, 4 aliter,
5 l- / / l i o und q_v a m .

3. S. 8666 Bruchstück einer Votivinschrift:

I oV

Ioufi o(ptimo) m(aximo)] | Sex(tus) A. . . .

4. S. 8672. Ein nach oben abgerundeter Cippus aus Kalkstein,
an den Rändern abgestoßen. Zu Anfang lese ich:
loading ...