Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 16.1893

Seite: 144
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aibcia

In Z. 1 und 2 war ein auf isidius ausgehender Gentilname (etwa
Numisidius oder Visidius, im zweiten Falle mit langem Vornamen; wie
Cn. oder Ser.), und ein Cognomen auf ictus (etwa Eutictus oder Epi-
dictus), darauf: quaesft(ori), aedü(i)?] defuncto afnn(orum). . . .] Papinia
Filume[ne] uxor cum filis marito pientissimo posuit.

8. S. 8825 Grabschrift eines secutor; Z. 2 ist nach AN XX statt
PVGIL zu lesen: PVGII d. h. an(norum) XX, pug(narum) II; vgl.
S. 8830 (folgende Nummer) mit ann(orum) XXII, pug(narum) V.

9. S. 8830 Grabinschrift eines secutor, mit eingeritzten Conturen
seiner Waffen: links einer Lanze, rechts einer galea mit umgebogener
Krempe, von der Seite gesehen, darunter ocrea(?).

10. S. 8849 Bruchstück eines Sarkophagdeckels:

STS'D N v A R A

also nicht d(omo) Narofna, sondern f. .coJns(ulatu?) d(omini) n(ostri)
Arcfadii......

11. S. 8938 christlicher Sarkophag aus Kalkstein. Z. 1 lautet:

^TPTtCTTiWSTzT A V RVRBANE

marit(us) v(ivus) ff(ecit)] si(bl) et Aur(eliae) Urban(a)e.

12. S. 8987 ist Z. 1 statt CIRICIV

^rsT R I C I V-2>\.
CJastricius. . . zu lesen.
13. S. 9000. Sehr schöne Buchstaben des ersten Jahrhunderts.

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C L O D\ /O^r-rAlCTf d

sie m a ritc o b f nf jve r) ri\t i s i b

xjuj/ U s i f e c i V

Bei genauer Besichtigung des Originals, sowie des Abklatsches,
ergab sich das am Ende der 3. Zeile stehende sib, das die symme-
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