Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 16.1893

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CO N S S

ORiDOVC^

cons(ulibus). . . . [d. n. Theodosio Aug. ejt Rumorido v(iro) c(la-
rissimo) vom Jahre 403.

5. Auf der Vorderseite des (neuen) Hauses von Nicolö Barisic
rechts vom Eingange, unediert.

A 0 A N A
T 0 C

Offenbar das Ende einer Grabinschrift ouöeis] d9dva | toc;.

6. Neben der obigen, unediert:

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€]uvjjuxi (statt euqjuxei), A]ißupvi, lateinischer Vocativ des römischen
Gentilnamens Liburnius.

Diese griechische acclamatio findet sich auch bei lateinischen
Grabschriften, vgl. Ephem. epigr. V S. 2 n. 7.

7. Im ehemaligen Hause Lorenzo Barisi6, links vom Ein gange:

fi E S HIC ES VITA/"

. . . .hic es vita.

8. Am Rande eines abgebrochenen Sarkophages in der Basilica:
MAXIM A QVAE M AT ER SPERANTIAlj

Scheint der Anfang eines Hexameters zu sein: Maxima quae
mater Sperantia.....

Schließlich zeigte mir auf der Rückreise zu Zara Herr Landes-
schulinspector Glavinic im Museo di S. Donato drei kurz vor meiner
Ankunft (20. September 1891) dorthin gelangte Inschriften. Es sind
die III S. 9889. 9889 a publicierten Inschriften aus Ostrovica, beide

P L A E TO R I

auf Cippi aus Kalkstein mit Kegel (9889 Z. 1. 2 sieht ^^,7. f-mAXI 1

9889a. Z. 1 VERlONIA PRO), und die Meilensäule III 3205 aus
Lisicic bei Asseria.

Wien, Sommer 1892. P. STICOTTI
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