Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 16.1893

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schräge. Mit Hilfe der Krümmungsbogen der einzelnen Steine wurden
deren Radien bestimmt und die in Fig. XI und XII dargestellte Re-
construction ermittelt. An allen Keilstücken fehlte die Spitze (siehe
Aulnahme Fig. XI), und der zwischen den ungleich großen Theilen ge-
bliebene Raum war mit Mörtel ausgefüllt, wie es die unterste erhaltene
Schicht bestätigt. Die Reste lassen infolge dessen keine andere Be-
deutung als die einer Basis zu. Uber der zweiten, profilierten Schichte
stand ehemals der Körper des Postamentes, dessen Durchmesser von
l'45w, (ca. 5 Fuß) aus den beiden darüber befindlichen Schichten

Fig. 11. Heidenthor bei Petronell.
Schnitt durch den Bogen der beiden Pfeiler.
[. Ansicht gegen Süden. II. Ansicht gegen Norden.

r.

■ROM O -10 20 30 40 .50"Fv£&.

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