Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 16.1893

Seite: 184
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stehende Pfeiler deuten auf eine gewölbte Decke, über welcher sich

ein zweites Geschoss befand, dessen Fußboden jenes Mosaik bildete.

tt1' on qi „ , t. , Dasselbe bestand aus circa vier

.big. sä. btatue Li aus dem Dolichenum.

Centimeter großen geschliffenen
Ziegelwürfeln, unregelmäßig ne-
beneinander liegend und mit
Mörtel verbunden. Mit dem Ein-
stürze des Gewölbes fiel es, wie
die andern eben beschriebenen
Fundstücke, in den untern Raum
hinab. Die regelmäßige Lage der
Altäre und Postamente erlaubt
vielleicht den Schluss, dass ein
Erdbeben den Einsturz hervor-
rief. Außer den beschriebenen
Stücken fanden sich in dem
Räume d noch eine Menge von
gewöhnlichen Scherben, bemalte
Putzreste, ferner Theile eines eiser-
nen Kettenpanzers, eine Schere
mit federndem Bügel u. a. m.

Nördlich ist diesem Räume eine
dreischiffige Anlage e angebaut,
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