Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 17.1894

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Es folgt das Verzeichnis der rcpo^voi, in dem ich ausser Z. 13
fT7:av:v (also etwa 'OXßuxvö? Tcpog "T-aviv oder %poQ Trcavi) und Z. 14
IIaptav[6<;] nichts genauer erkennen kann. Die Ergänzung der Zeilen 7
bis 10 verdanke ich Herrn Dr. Wilhelm, der wohl richtig' gegen meine
Vermuthung, es handle sieh hier um eine Verleihung der Proxenie und
jener Rechte, [oaa .... tot; äXkoiQ 7cplo[£]evoi<;, annimmt, dass dieses
Psephisma die den Proxenoi der Stadt in Zukunft zustehenden Rechte
und die Art der Aufzeichnung regle, und auf ähnliche Stelen (Ath.
Mitth. IX, 271, vergl. Pridik de Cei insulae rebus p. 74 und Bull,
corr. hell. XVI, 139) verweist, auf denen gleichartigen Beschlüssen
Verzeichnisse der Proxenoi folgen.

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