Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 17.1894

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zu beiden Seiten und unten vollständig' ist und deren Inhalt vom Fest
des 15. Dec. 59 bis zum 12. Jan. 60 reicht, links so:

GENIO- etc.

I

T-SEXTIVS etc.
V E

O

SVLPICIVS etc.
NERONIS etc.
/S

Zweifellos bildeten also die Platte mit 2042 a. b. c und die mit
2042 e eine fortlaufende ungetrennte Fläche.

Einen weiteren Anhalt für die Beschaffenheit der Fläche, in die
die Protokolle eingetragen wurden, bietet das Stück 2042 f mit Resten
des Protokolls vom 15. December 60. Hier ist das untere Ende und
ein Theil von der Seite links vollständig, alter dieser linke Eand ist
unten schräg, so dass die Zeilen zurücktreten, so:

IATI- etc.
^GENIO etc.
\ SVLPICIVS • etc.
\ APON IV S- etc.
\ APRONIANVS - etc.
\N V S • etc.
\ glatt_

[Die vorstehende Erörterung kann ich etwas fortführen, Dank dem
Entgegenkommen, das ich in diesen Tagen während eines kurzen Auf-
enthaltes in Pom bei den dortigen Studiengenossen Hülsen und Yaglieri
gefunden habe. Die Bemerkungen von Hula constatieren, dass die Platte
mit dem Protokoll vom 5. 3Iärz 59 bis December 59 (2042 a. b. c)
und die Platte mit deren Fortsetzung, nämlich dem Protokoll vom
December 59 bis 12. Januar 60 (2042 d. e), aneinander stiessen und
dass in der nächsten Platte am unteren Ende ( 2042 /'zum December 60)
der linke Rand schräg war und nach unten zurücktrat. Nun macht
Hülsen darauf aufmerksam, dass in durchaus entsprechender Weise
auch in der Platte 2042 a—c am unteren Ende der eine Rand, nur
hier der rechte, nach unten zurücktrat. Es ergibt sich demnach für die
Fläche, in der die Acten vom März 59 bis Ende 60 eingetragen waren,
mit grösserer oder geringerer Sicherheit etwa folgende Form:
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