Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 17.1894

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Wer die allerdings oft von Tafel zu Tafel, nicht aber innerhalb der-
selben Tafel wechselnde Gewohnheit prüft, wird der Stärke dieses
Bedenkens sich nicht verschliessen.

IV.

Im nachfolgenden gebe ich einzelne Berichtigungen, die sich mir
bei der Collationierung der Acten herausstellten.

Die Fragmente des J. 27 c und e zeigen rechts geraden Rand.
Entweder haben also die Zeilen auf eine rechts anschliessende Platte
übergegriffen, oder die Stücke sind abgesägt. Für das letztere.' spricht
der Zustand des Fragmentes /.

c Z. 11 steht xxvii ; der horizontale Strich beweist, dass xxviii
stehen konnte.

J. 33 a lese ich

cos

ar vii Kl an
c oll

Die Stellung des Datums auf dem Bande und noch dazu nicht
nach dem Consulate ist so unbegreiflich, die Schwierigkeiten, die sich
daraus ergeben, sind so gross (vergl. Henzen acta p. XXXV A. 2),
dass man sich die Frage vorlegen muss, ob denn die Zeichen

iikIan

coll

oder mindestens

kIan

coll

ursprünglich sind. Erklären kann ich freilich ihre Entstehung nicht.
Nur eines lässt sich mit einiger Sicherheit behaupten, dass ii nicht
von kian zu trennen ist.

J. 38 Z. 5 steht nicht iv, sondern lv, also 55; vier mtisste
übrigens iui geschrieben sein; vergl. CLL. III p. 1187 (Hübner
exempla LXX) und Cagnat cours d' epigr. S. 31.

Claudii B. Über der ersten Zeile breiter glatter Rand. Die vor-
hergehenden Zeilen müssen also auf einer andern Blatte gestanden
haben.

J. 59/60 Z. 19 stand erst s a c r i c i o
dann ist corrigiert sacrficio
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