Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 17.1894

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scheint wesentlich der gleiche, nur folgt dort noch sub T. Cl(audio)
[Vind]ice proc. Aug.

III. Durostorum (Silistria).

-4. Tafel aus Kalkstein, gefunden zu Silistria, jetzt im Museum zu
Bukarest, h. 0-48, br. 0-53, d. 0-21.

1 v AE FOrJ
i v a\ o c o a(
lipiDISITVSj
^NS>LXICLCO

In Z. 4 stand etwa . . . Y Val\ens (centurio) l(egionis) XI Cl(audiae)
co[mmanipulari. — Vorher scheinen Verse gestanden zu haben und
einige Worte sind mit grösserer oder geringerer Sicherheit zu erkennen:
1 form[a], 2 [Jikimo, 3 \l\apidi situs.

5. Tafel aus Sandstein; h. 0*51, br. 037, d. 0T8. Gefunden zu
Silistria, jetzt im Museum zu Bukarest.

pr o•p r /
NßIGNI Fl

o / I /// O
am / / / /

Z. 1 scheint Best von [leg(atus) Aug(usti)] pro pr(aetore) zu sein,
so dass der Name des Statthalters vorangieng. Das n in Z. 2 könnte
Ende der Bezeichnung eines Gebäudes sein, wie [pronao]n, [tetrastylo\n
und dann gefolgt sein igni f[atcdi consumptum . . . Das am in Z. 4
kann zu allem möglichen gehört haben, wie zu a fund]am[entis, in . . .
form]am, [cur]am [agente].

TV. Kalakioi (Capidavi).

6. Tafel aus Kalkstein, h. 1-23, br. 0*53, d. 0T5. Gefunden bei
Kalakioi (zwischen Boascik und Topal, Kreis Hirschova), wo sich ein
römisches Lager befindet, nahe dem Donauufer.

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