Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 17.1894

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lesen ist und nicht der Statthalter selbst, sondern ein Verwandter des-
selben, etwa ein Sohn, gemeint ist. E. B.1

16. Tafel aus Kalkstein, h. 0'40, br. 0-35, d. 0-25. Gefunden hei
Hassiduluk, Kreis Konstantza; jetzt im Museum zu Bukarest.

N D E R S-
FLORE/
FRATRj
5 ET* F RA
N EM EK

Anscheinend von drei Brüdern ihrem Vater und ihrem Bruder
errichtet und so zu ergänzen:

. . . [vixit annos] XXV. Val{erii) [Alexa]nder, S......, Flore\n-

tinus] fratr[es patri] et fra[tri üe]ne me[rentibus posuerunt],

17. Stück einer Meilensäule; Höhe 0'28; Durchmesser 0*30.
Gefunden zu Konstantza, jetzt im Museum zu Bukarest.

\l AN O • PTO^-FirEtcT-
rvicro • AVG

ERMANICO-

[d(omino) n(ostro) \ L.] Dom[itio Aure\l]iano Pio Felic[i \ I]nvicto
Augiusto) | Gcrmanico Max(imo) | [Goth]ico Maxijmo) |...........

18. Bruchstück aus Kalkstein, h. 0-427 br. 0-33, d. 0-20. Gefunden
zu Hassiduluk, jetzt im Museum zu Bukarest.

VIXIT «
MEN7 es
AVREL\ i
5 C O N I j ugi
~PJJ

Das VE oder VL zu Anfang- gehört vielleicht zu dem Worte
vetcranus, doch kann es auch zu einem Xamen gehören. Zum Schluss
stand vielleicht der Name Dion[ysius].
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