Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 17.1894

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und es stimmt dazu dass der Tag des Opfers in den Monat Dionysios
fällt (Z. 2).

Die Zugehörigkeit des Stückes b zu derselben Urkunde scheint
zweifellos, aber seine Stellung ist unsicher. Vielleicht reicht es auch in
Z. 1 der ganzen Urkunde hinauf, dann würde die Erwähnung des
z[jd'(oc, in derselben Zeile gestanden haben wie die Worte xa o5 aXXa
xpsa. 1). R.l

44. Meilenstein. Gefunden in der Stadt Mangalia, in einem Hause
eingemauert. Jetzt im Museum zu Bukarest.

Die Inschrift wird dem Jahre 162 angehört haben und wesentlich
gleich gewesen sein derjenigen des von mir in dieser Zeitschrift VIII
S. 26 n. 2 (= C. III S n. 7616) publicierten Meilensteins, der auf dem
Wege von Mangalia nach Konstantza gefunden wurde und sich jetzt
gleichfalls im Museum zu Bukarest befindet. Auf diesem ist der Schluss
A CALLA | TIDE | VII.

45. Feines Goldblättchen. Gefunden zu Mangalia. Früher in der
Sammlung Cogalniceanu, jetzt im Museum zu Bukarest.

[Die Buchstaben ergeben anscheinend keinen Sinn. Zweifellos
diente das Blättchen als Amulet, worauf auch die noch jetzt erkennbare
Faltung deutet. Über die Verwendung von yjpoaä TilxaXa im Zauber
vergl. Dieterich, neue Jahrb. f. Phil. Sappl. XVI S. 788. D. R.l

Hadnani n[epotes, divi
Traiani Pa[rthici pronc-

m(ilia) piassuum) . .

divi

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