Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 17.1894

Seite: 164
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der Etschregulierung in Verona gefunden und von ihm erworben
worden. Es ist der Rest einer fast 3 mm dicken, einseitig beschriebenen
Platte mit ziemlich starkem Oxydüberzug. Grösste Höhe noch 018,
grösste Breite etwas über O10. Gute Schrift des ersten oder zweiten
Jahrhunderts n. Chr.

. . . rum convi . . .
. . . m quod haec . . .
. . . cuiusdam sacr . . .
arcendis subitis ignimm casibus excuba[nt?
5 collegjium centonario[rum
. . . obis fuisse qu . . .
. . . e ideirco et . . .
. . . itros q . . .
. . . der ....
10 . . . . ViF . . .

Z. 1 zu Anfang eher . . . rum als . . . cum; zu Ende ausser I auch
E u. ä. möglich. Z. 8 nach ist vielleicht noch der liest einer

oberen wagrechten Haste zu erkennen. — Z. 10 sehr unsichere Lesung,
der mittlere Buchstabe ist vielleicht Y, der letzte vielleicht R.

Juli 1892.

KUBITSCHEK
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