Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 18.1895

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Spuren eines Stiefels. Vielleicht die Schmalseite eines mehrseitig- scul-
pierten Steines mit Darstellung eines Hirten (vgl. A. E. M. 1893 S. 9).

Fig. 10.

Fiir. 10. Wohl gleichfalls in vierseitigem Felde — die oberen Ecken

CTO CT

sind vom Bewurf, der untere Theil von einem später angebauten Vor-
häuschen hedekt, der sichtbare Theil 0*60 hoch. 0-32 breit, ist arg
verwittert — eine bekleidete Figur, mit der fechten einen Stab vor
der Brust haltend: die Geberde der gekrümmten Einken ist undeutlich.

7 CT

In der nördlichen Kirchenmauer:

Rechts vom Haupteingange ein 0*84 breiter, 038 hoher Stein mit
Weinlaub und Trauben, wie es auf römischen (Trabsteinen allerorts
begegnet. Fig. IE Auf einem anderen in Pechlarn gefundenen Steine

Fig. 11.

„eine Vase, aus welcher Reben hervorwachsen, am Rand zwei Vi »gel":
E. v. Sacken sah ihn noch auf dem Friedhofe, 1878 wurde er nach
Wien gebracht; s. Mtth. d. Centralcomm. IV n. F. 1878 p. XXXVI.
Th. Mayer erwähnt im ganzen drei ..Arabeskensteine".

Links vom Eingang mehr als 2*0 über dem Boden ein 0*87 hohes,
0*45 breites Relief rechteckiger Form mit umlaufender Randleiste.
Fig. 12. Eingetieft ein nackter Jüngling in Rückensicht, nur der Kopf
im Profile nach rechts. Ein Tuch fällt von der linken Schulter herab,
hinter welcher die Spitze eines Speeres sichtbar wird. Die rechte Hand
ist offen nach rechts vorgestreckt.

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