Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 18.1895

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Fig. 12.

Dir Gestalt erinnert an den Mars auf Viergöttersteinen, vgl. besonders
Haiig, Westd. Zeitschr. X S. 29 (48) und S. 12 (1), 13 (2), 28 (44),
32 (54); für die Haltung' s. noch das von Hettner Rhein. Mus. XXXVI
S. 442 (5) beschriebene Neumagener Relief Inv. n. 744.

Oblonger Stein von 0*75 Länge und 0*20 Höhe, mehr als 5*0 über
der Erde eingemauert, wie es scheint, rechts und links gebrochen. Fig. 13.

Fig. 13.

Ein Triton mit Ruder in der Linken bläst auf einem ganz geraden
Instrumente nach rechts. Links, nischenartig eingetieft, ein weiblicher
Kopf mit auf Hals und Nacken fallenden Locken. Vielleicht Theil der
Bekrönung eines Grabsteines oder wahrscheinlicher Theil der Randleiste
eines Sarkophagdeckels.

Ein Stein mit Relief und Inschrift erscheint rechts vom Kirchen-
thorc am westlichen Ende der nördlichen Hauptmauer in einer Höhe
von mehr als 6*0; er ist etwa (>35 hoch und gegen Ü-30 breit. Ich
konnte auf schwankender Leiter das undeutliche Relief und die Inschrift
darunter nur skizzieren; darnach und nach einer Zeichnung in der
Schulchronik folgende Skizze. Fig. 14.
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