Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 18.1895

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Fig. 13. Aphroditekopf.

45. Aphroditekopf.

Weisser Marmor. Höhe 0*33, Gesichtslänge 0-15. luv. Nr. fehlt.

Ergänzt ist der Untertheil des Halses, liässlich die Nase; das
Kinn ist Verstössen. Unbedeutende römische Arbeit, mit vielfachen
Bohrerspuren; die Oberfläche hat stark gelitten.

Durch das gescheitelte, gewellte, hinten in einen Zopf zusammen-
gebundene Haar zieht sich eine schmale Binde. Über den Schläfen ist
beiderseits eine Haarpartie in die Höhe gezogen und oben zu einer
grossen Schleife vereinigt.

46. Aphroditekopf.

Weisser Marmor. Höhe 0'29, Gesichtslänge 0'16. Inv. Nr. 137.

Der Hinterkopf, die Nase und der Untertheil des Halses sind
abgebrochen, in der Bruchfläche des letzteren steckt ein moderner
Eisendübel. Spätere römische Arbeit.

Der Kopf ist etwas nach rechts geneigt und blickt mit schmach-
tendem Ausdrucke nach oben. Die Haartracht ist die der capitolinischen
Venus. Die Augensterne und Pupillen sind plastisch bezeichnet. Die
Oberfläche ist modern geglättet.

Archäologisch-opigraplnsche Mittheilungen XVIII, 1. f;
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