Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 18.1895

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C. Thonlampen

sämmtlich einschnauzig, 5 nur mit Stempel (Nr. 1—5), 6 nur mit
Darstellungen (Nr. 6—11).

1. COAVYVNI (gelblicher Thon),
vgl. CIL V, 8114, 28.

2. CRESCE (rother Thon),

S

vgl. CIL [II, 3215, 5. 6008, 15; V, 8114, 30.

3. Derselbe Stempel (braunrother Thon).

4. CDESSI (rother Thon),
vgl. CIL III, 6008, 18; V, 8114, 37.

5. VIBIANI (rother Thon),
vgl. CIL III, 3215, 17. 6008, 61; V, 8114, 137.

6. Nach links laufender Hund mit Halsband (gelblicher Thon).

7. In der Mitte eine von einem Blattkranze umgebene Rosette
(gelblicher Thon).

8. Eber nach rechts, in den sich ein auf den Kücken gesprun-
gener Hund anbeisst (rother Thon).

9. Mondsichel (gelblicher Thon).

10. Sphinx nach rechts hockend und geflügelt, Gesicht von
vorne, unterhalb zwei menschliche Knochen und ein zerstörter Schädel
(dunkelbrauner Thon).

11. Erotische Darstellung, zerbrochen. Am linken Ende
einer Kline kniet ein Mann nach rechts, die rechte Hand einer lagernden
Frau erfassend, die ihn mit abgewandtem Kopfe von sich stösst
irother Thon).

D. Ornamentlose Thonvasen.

a) Oinochoen, theils mit langem, theils mit kurzem, gekrümmten
Henkel und Kleeblattmündung, schwarz gefirnisst und geriefelt, 7 Stück,
0-15—0-25 hoch.

b) Amphoren, schwarz gefirnisst und geriefelt, 4 Stück, 0-20
bis 0-25 hoch.
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