Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 18.1895

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F. Inschriften.

Von den Inschfiftsteinen der Sammlung- stammen 37 aus Rom,
15 aus Dalmatien, 1 aus Istrien.

Unter den stadtrömischen ist eine griechisch, alle übrigen, meist
kleine Marmortafeln der bekannten Art, stammen wohl aus Columbarien.
Fast alle sind schon bekannt, waren aber seit längerer Zeit verschollen,
daher sind sie im CIL VI nur nach älteren Abschriften gegeben. Für
die Supplemente dieses Bandes übersandten wir sie Chr. Hülsen und
geben hier nur ein Verzeichnis mit einigen Anmerkungen. Einige
Marmorplatten sind in hölzerne Rahmen gefasst, um als Wandschmuck
zu dienen. Mehrere tragen auf der Schriftseite eine Nummer auf einem
aufgeklebten Zettel, welche theils dem oben erwähnten Sculpturen-,
theils einem älteren Inventar entspricht.

(1) CIL VI 5827 rechts abgebrochene 0-32 breite, 0'22 hohe, O02 dicke
Marmorplatte.

(2) 9262 in drei Stücke gebrochen; zwischen einer viereckigen Leiste oben
und einer evlindrischen unten das leise coneave Inschriftfeld; rückwärts roh abge-
meisselt. Breite 0445 (Inschriftfeld 0-375), Höhe 0-21 (Inschriftfeld 0-154), Dicke
oben 0-12, unten U-07.

* 3) (3) 9350 0-24 breit, 0405 hoch.

* (4) 10305 (ältere Inventarnummer 397) 01 hoch, 0'3 breit.

* (5) 12237 (ält. Inv. Nr. 406), einfach eingerahmt, in zwei Stücke gebrochen,
0-34—0-195 hoch, 0"275—0-19 breit.

* (6) 12322 breit 0 3, hoch 0-1.

* (7) 12593 rechts und unten abgebrochen, 0'305 breit, 019 hoch.

* (8) 12593 Fragment, 0-08 breit, 0-09 hoch; im Corpus mit
der vorhergehenden Inschrift publiciert, aber nicht zu ihr gehörend.

* (9) 12852 (ält. Inv. Nr. 104, corrigiert zu 404) 0-27 breit,
0*145 hoch; alle Buchstabenfurchen sind vollständig mit altem rothem
Kalk gefüllt.

Die Inschriftplatten (7) (8) (9) sind in einem und demselben
Holzrahmen eingefasst.

* (10) 13620 0-285 hoch, 0-325 breit.

(11) 14115 0-27—0-215 hoch, 0-162—0-116 breit, 0-02 dick.

* (12) 14153 (ält. Inv. Nr. 3S5; unterhalb auf dem Steine mit Tinte 13,
auf einem grösseren Zettel daneben mit violetter Tinte: n. 19 —Lapidi e frammenti]

3) Der Stern vor der laufenden Zahl der Inschrift bedeutet, dass die Inschrift-
platte in einem Holzrahmen eingelassen ist.
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