Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 18.1895

Seite: 93
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Lapidari incorniciati; auf dem Zettel ist ein Zettelchen mit der gedruckten Zahl
323 [jüngere Inventarnummer] aufgeklebt). Wellenlinienornament als Einrahmung;
0-215 breit, 0-088 hoch.

* (13) 15058 0-295 breit, 0'28 hoch.

* (14) 16308 (ält. Inv. Nr. 389) 0-215 breit. 0*11 hoch; oben
und unten ist die Einrahmung- durch einen eing-egrabenen Strich, am
Rande links durch ein Fischg-rätenornament bezeichnet. Der Randstrich
unten ist rechts vollständig mit antikem bräunlichem Kalk gefüllt;
offenbar wurden diese eing-eritzten Ornamente, sowie die Buchstaben-
furchen oft, wenn nicht immer, mit farbigem Kalk ausg-efiillt.

* (15) 16390 (ält. Inv. Nr. 1 zu 4 corrigiert) 0-26 breit,. 0-2 hoch.

CORNELIHE

CIMINE-FELICI

DIE-TÄ T I ■ X I
L-CORNE L I VYS
5 CHRYSOPH E S-SORo
RIDVL-CIS-SIM HE-QVE
ANNIS-XX-Vlffl-MEN • V

Die Inschrift zeigt mehrere Fehler: H für A in Z. 17 5 und 6,
CÜRNELIVYS in Z. 4; ebenso QVE in Z. 6. Vielleicht stand in der
Vorlage QV und der Steinmetz verstand falsch qu(ae) statt q(uae) v(ixit).
Im leer gebliebenen Räume zu Anfang und Ende von Z. 3 ist der
Schluss der Altersangabe eing-etragen, für den am Ende der Platte
kein Platz mehr war. Demnach ist zu lesen: Corneli[a]e \ Cimin a <
Fclici'tati \ L. Corndi]u\s \ Cltryso2i\a]es soro\ri dulcissim[a]e, qu(a)e
[vix(it)] | annis XXVIIIL men(sibus) V, \ die(bus) XI.

(16) 17012 0-21 hoch, 03 breit, 0 035 dick; oben in der Mitte Dübelloch
zur Befestigung an der Wand. Ein breiter, zierlicher Rahmen auf der Bückseite lässt
auf Wiederverwendung einer grösseren Inschriftplatte schliessen.

(17) 17207 mit flacher Einrahmung; 0'25 hoch, 0'26 breit.

* (18) 17373 0-22 breit, 015 hoch.

(19) 17394 rückwärts abgemeisselt. oben in der Mitte mit einem runden
Nagelloch; 0"45 breit. 0-224 hoch, 0 03 dick.

* (20) 18438 mit einfacher Einrahmung 0'255 breit und hoch.

* (21) 19302 in demselben Holzrahmen vereinigt mit (20); 0'28 breit,
0-085 hoch.

* (-.2) 19607 (ält. Inv. Nr. corrigiert zu 407); 0'395 breit,
0-27 hoch.

Von einer anderen sicher früher eingegrabenen Inschrift ist, da
die g-anze Oberfläche mit Aussparung einer herumlaufenden Leiste aus-
gemeisselt wurde, nichts mehr zu sehen. In den Buchstabenfurchen sind
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