Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 18.1895

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24. Unterer Theil eines Reliefs mit der Darstellung des Aeseulap;
gefunden in der Umgegend von Philippopel, jetzt zu Sofia im Museum.
Hoch 0-16, breit 0-17.

IAIIIAH$OPOY [*E]Xrci8ij<p6poi>.

25. Stücke einer Marmorsäule, Höhe 1*40, Durchmesser 0*70.
Ausgegraben in der Ortschaft Hagia Trapeza nordwestlich von dem
Dorfe Woden, Bezirk Stanimaka, jetzt im Museum zu Sofia.

a pfinvu,

aemilivsal exander
prov-t hraciae
dnmoe

F6LICIT GR

b aAES

ivs

P{io) F(clici) invic[to
Aemilius Alexander . . .

prov(inciae) Thraciae d(evotus) n(umini) m(aiestati)
[q(ac)\ e{ius). — Feliciter.

Zum Schlüsse der viertletzten Zeile nach Alexander stand leg. Aug.
oder eine ähnliche Bezeichnung.

26. Gefunden in einer sumpfigen Wiese des Dorfes Katunsko
Konare hei Stanimaka, Bezirk Philippopel, in der Nähe des Langica
genannten Waldes. Der Stein ist wieder unter das Wasser gesunken.
In den Ecken sind Palmetten. Die Inschriftfläche hoch 0-71, breit 0-60.
Von mir bereits publiciert Periodicesko spisanie Heft 23 . 24 (1888) S. 797.
[Copie ist uns auch zugeschickt von H. Skorpil, die im ganzen über-
einstimmt.]

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