Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 18.1895

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[Die Statthalterschaft des Statilius Barbaras war bekannt durch
seine verstümmelte Grabinschrift C. VI 1522, die von Borghesi in einem
Artikel des Giorn. Are, 1830, 46 p. 174 ff. = opp. III p. 263 erläutert
ist, mit . . . Barbavo cos und \f\eg. Augg. prov. Thrac.] die durch
Cyriacus erhaltene Inschrift von Perinth (Dumont inscr. de Thrace
n. 72 c) mit . . . U7tep o^sia? . . . Aooxtou Ss7cti|i,'lou EeßYjpoo ITspuvaxoi;
'Apaßaoö 'Ao'.aß'rjvaoö x,at Mapxou AöpTjXtoo 'Avtwv'voo Kataapos (aus
den Jahren 193 —198) und yjY£[i.oveDoVTog ItocuXiou Bapßapoo, und
aus Münzen mit dem Kopf des Septimius Severus aus vielen Städten
Thrakiens, z. B. Philippopel, Serdica, Traiana. Borghesi bat ihm /weifelud
den Vornamen M(arcus) gegeben, indem er für möglich hielt, dass die
Aufschrift der Münzen HPEM statt v)ife|i,(ovs6oVTG<;) zu lesen sei
t^s([j,ovsdovto?) M(apxoo) und die Münzen von Philippopel mit Ii V E.
T IB . B A P B A P 0 Y <E>IAIIIITOIIOA E IT Q X für Fälschungen
hielt. Dagegen nennt ihn Pick Numism. Zeitschrift 1891 S. 42 ohne
Bedenken T. Statilius Barbaras. Er meint dort, dass er der erste
Statthalter unter Septimius Severus sei, da fast alle Städte Münzen mit
seinem Namen geschlagen haben. D. R.]

36. Bruchstücke, gefunden in Kespetli, Bezirk Xova Zagora,
jetzt im Museum zu Sofia, a hoch 0-45, dick 0-26, breit 0*70; /> hoch
0'40, dick 0*28, breit 0-65. [Unten so gesetzt, wie sie dem Augenschein
nach aneinander Stessen.]

a b

,AT A0 H I T Y X T N

EITIAYTOKPATOPOE ae EÜTIMIOYEEYHPOY
nIn ö" k AIe AP O e Y II AtW ßAllEEBAZIßAPEf
kataeke YAE6EN tAeIIIBAEIAE&E©P| ^
5 nOTOYMAKPOY X/ ^-^^j) A P E n TJ

a Z. 5 Schluss ist XE überliefert, der letzte Buchstabe war P.

Im aoToxpatopo«; A. £s7rci[uoo SsDrjpou [XspaatoO ysA M. AupTjXioo Avxco-

vivod Kaiaapo; DTcdicov Au XsßaC'-wt Apos.............

y.ara^y.soaaö'SVTa Ird ßaatXewi; öp[a%wv............xae ö-

7:6 ftoö p.axpoö yJpövo]o Siarp{>ap3Vi[a...............

37. Gefunden im Dorfe Popowo, Bezirk Basgrad, jetzt zu Sofia
im Nationalmuseum. Marmorstatuette einer stehenden Juno ohne Kopf,
hoch 0-31; auf der 0-16 breiten Basis die Inschrift:
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