Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 18.1895

Seite: 127
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Tod S«|ioo toö Atv8o7coXixäv x,ai oteo Tudtpa«; tä? Apotxäv. Der Käme
der Patra mag in dem unverständlichen 0 \ Y 3 E . N A A A N (Z. 14)
enthalten gewesen sein; Endung- auf s]ivaSai; gen. ejivaSäv, nach Analogie
der KpijuvaSoci von Kamiros.

Z. 16 ff. handelt es sich offenbar um irgend eine nachträgliche
Ausschmückung der schon oben erwähnten bewaffneten Athenastatue.
Dass es ein Kranz war, ist natürlich nur eine Möglichkeit von vielen.

Anderes übergehe ich. Da übrigens die Blöcke der verwandten
Basis 839 nicht auf einmal, sondern allmählich von Boss, Biliotti,
Löwy und Selivanow gefunden sind, so kann man auch hier hoffen,
dass im Laufe der Zeit noch andere Blöcke dieser merkwürdigen
Weihung zu Tage treten und uns der Notwendigkeit, unsichere Ergän-
zungen zu machen, entheben.

5. M a 1 o n a beim Töpfer Ignatios. Stele aus weissem Marmor,
1. 0-22, h. 0-50, t. 0-04; Buchstabenhöhe 0-025.

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VCjüAoCMHTPI M»8öc [jly]tp[d?]

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X A P I N

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Athen, August 1895.

F. Hiller von G-aertringen.
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