Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 18.1895

Seite: 228
Zitierlink: i
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/archepigrmoeu1895/0238
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen
facsimile
228

Neue Inschriften aus dem Norden Kleinasiens.

Kenntnis der folgenden Inschriften danke ich dem zweiten Vor-
stände des kais. ottomanischen Museums in Stambul Halil Edhem Bej,
welcher mir mit liebenswürdigstem Entgegenkommen die an die Museums-
direction eingelangten Abklatsche, Copien und Notizen zur Verfügung
stellte.

In dem zum Vilajet Brussa gehörigen Dorfe Maden (= Bergwerk,
Bezirk: Balie, Sandschak: Karassi) grub der Grieche Dimitri Jankos
Sohn in seinem Garten zwei Blöcke aus Kalkstein aus, von denen der
eine 45 cm hoch, 76 cm breit, 45«». dick, der zweite 65 cm hoch, 78 cm
breit1), 45 cm dick sein soll. Die Abklatsche, die auf mehrere Blätter
vertheilt waren, setzen sich zu folgender Inschrift zusammen: [Auch

bull, de corr. hell. 18 S. 541 und Athen. Mitth. XX S. 236 veröffentlicht.1

B 0 YAHKA Ä OAHMOSTHSIIEPIXAPAZEOS
, ETEIMHSAN
/PHAIONA$A£ION-B-nP¥TAX#/
5 ^IAOTEIMoNKAIIYNAIKoN
/TO¥AHMOYniSTONKAIIIA
SASAPXASKAlAEITOYPriASTLEP
TEEATTOYKAITXiNIIAIA^N
K AITHITTN AIKOEENAOZ QJ/M
10 KAI<I>IAOTEIMQSEKTEAESAN
TAKAIENANArKAmKAIPai
ÜAPASXONTAAIAnANTOST o t
ENIATTOTA$0ON£1SKAIA1
2ITEAQITA£TP0<I>A£
15 TH n ATPIAI

l) Die Differenz in der Breite der zwei zweifellos zusammengehörigen Steine
braucht nicht auf Ungenauigkeit der Messung zu beruhen.

A r A 0 rl I

TYXHI
loading ...