Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 19.1896

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eine Karyatide gebildet, einen schweren Korb voll grosser Äpfel auf
dem Kopfe trägt. In anderer Auffassung- wieder erscheint dieselbe Figur A
auf dem aus drei Bruchstücken zusammengesetzten Fragment (5 Fig. 4):
in der gesenkten Kochten hält sie einen tragbaren Räucheraltar, die
Linke ist zu dem weichen, flachen Korb gehoben, der mit Mehl gefüllt
zu sein scheint. Rechts sind die vom langen Gewände bedeckten, be-
schuhten Fusse von B sichtbar. Unten die Inschrift (n. 14056): [Nü\tricibu%
Aug(ustis) [sacr(nm) pro sul(ute) \ Be]nigftes Vita[Jis?____posuit].

Fi.?- 4.

Zwei Bruchstücke vom oberen Bande eines Reliefs (6), die nicht
aneinander anschliesscn: auf dem einen derselben Kopf und linke, zum
Kopf gehobene Hand von A. Der Korb ist hoch und rund, sein Inhalt
nicht angedeutet; er wird mittels eines flachen Kissens getragen. Da-
neben rechts der Kopf von B mit Kopftuch in geringer Neigung nach
rechts. Auf dem zweiten Bruchstück erscheint unter dem Bande, der
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