Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 19.1896

Seite: 37
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In Zeile 6 dasselbe Steinmetzversehen, eine Wiederholung von
2 Buchstaben, wie bei Inschrift Nr. 17.

21) Doghanhissar; auf der Rückseite eine? Brunnens eingemauerter
Stein; l/2km östlich der Stadt; hoch 034 w, breit 0'17 m.

In Z. 3 scheint t]öv ßw^öv zu erkennen.

22) Ebendort; circa 500 «« westlich der Stadt in einem Weingarten
liegender Sarkophag, dessen Vorderseite zu beiden Seiten der Inschrift-
tafel je ein Gorgoneion aufweist. Auf dem oberen Bande ein Vers;
hoch Ml»», breit 2-27 m, tief M9m. (Sieh die Abschrift S. 38.)

Der zweite Vers steht auch GIG Nr. 4000 = Kaibel, Epigrammata
graeca Nr. 406 und in den von Kaibel angeführten Inschriften CIG
3862. 3875. 3990 k; vgl. ausserdem Sterrett, Papers of the Amer. school
etc. III p. 358; II pag. 158 und 171; hier ein fast gleicher Vers in
dem Doghanhissar benachbarten Jalowadj (Antiocheia).

23) Ebendort; Grabstein im Hof vom Hause des Hodja; über
der Inschrift Beste von Beliefs; lang 0-40 m, breit 0-25 m, tief 0-20 m.

ONHCIMOCM^ 'Ovfauwc M6v-

TOPOCAOYAOCNh roP°S SoöXoc, Xrr

4>oNTOCYloCZ^ fpovto« aloc, Z<o-

ClMHTHIAIAöY TA r? ISia tora-

5 TPIMNHMMGXAPJN 5 ^;,^;z,r,,.

Nachdem wir von Doghanhissar aus das westlich vorliegende
Gebirge, den Sultan-Dagh, tiberstiegen hatten, erreichten wir das Dorf
Arek und gingen dann an der Ostseite des Beischehir-Sees (Karalitis)
über Selki und den Eflatun-Bunar nach der Stadt Beischehir.

24) Arek-Köi; profilierter Steinblock vor der Djami; lang 1-68«?,
hoch 0-38 w, tief 0-48 ;».
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