Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 19.1896

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gefundenen Inschrift (Nr. 29) ersichtlich, wo der Ay]|ao<; FuväSicov erwähnt
wird, also TuvaSa. Der Ort ist bisher noch nicht litterarisch bekannt.
Folgende beide Inschriften wurden in dem Trümmerfelde gefunden:

30) Siwri-Kalessi (Gynada); Basis mit Bohrlöchern, westlich vom
Tempel, hoch 0-29 m, lang 0-90 m, tief 0-62 m.

31) Ebendort; Stück eines profilierten Simses. Lang T37 m, hoch
0-47 m, tief 0-45 m.

[Die Beste zu Anfang von Z. 1 scheinen zu [incen]sum zu gehören;
es folgt wohl T. Antomu[s. . . . Das T zu Anfang von Z. 2 mag der
Schluss einer Verbalform wie restitui]t gewesen sein; darauf folgte wohl
temphan c[u]m orn[ammtis und zum Schluss ein anderes Verbum wie
acUecit. E. B.]

Über Imrohor, auf dessen Begräbnisplatz sich viele antike Frag-
mente, doch keine Inschriften vorfanden. — Sterrett a. a. O. verlegt
hierher das antike Timbrias — stiegen wir zum See von Egherdir
und zu der am Südwestende liegenden gleichnamigen Stadt (Prostanna
nach Ramsay a. a. O. pag. 407 ) hinab, um nach einem mehrtägigen
Aufenthalt in dieser landschaftlich so ausserordentlich schönen und viele
interessante mittelalterliche Denkmäler bergenden Gegend auf directem
Wege über Isparta und Ketschiburlu nach Diner zurückzukehren.

32) Ardischly-Bel. Stein am Warthaus 2 km nordwestlich Isparta
auf der Strasse nach Ketschiburlu.

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