Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 19.1896

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In beiden Inschriften kommt derselbe Cocceius (H)elius vor; das
Verwandtschaftsverhältnüs ist:

Cocceius Vitales „ , Coceeia Iulia

Cocceius Clemens Cocceius Helius^Titia Matrina

31. Stück einer Kalksteinplatte. Gefunden in Kalakiöi; jetzt im
Museum zu Bukarest.

Die Darstellung war in zwei Felder getheilt; von dem oberen,
das wohl ein Todtenmahl enthielt, ist nichts übrig; im unteren sieht
man in der Mitte einen dreifüssigen Tisch und zu beiden Seiten ein am
Zügel gehaltenes Pferd. Darunter innerhalb eines mit Guirlanden ge-
schmückten Rahmens die Inschrift

D . M d. m.

MEMO R IA E memoriae
KARISSIMOR karissimor-
VM-FILIORVM um ßiorum

5 T FL-FLAVIA T. Fl(avii) Flavia-

J^E^^LLO- ni et T. Fl(avii) Lo-

\nrji ....

* 32. Platte aus Kalkstein, oben und rechts gebrochen. Gefunden
in Iglitza, jetzt im Museum zu Bukarest.

G(aius) Val(erius) Hcr[culanus

praefe[ct(us)..... v(ixit)

ann(os) L.....

militav(it) [ann(os...)... ex b(ene)f(iciario)
0 co(ii)$(tdaris) ....
qu. . .

G. Vu[J(erius) . .
qu[a . . .
us . . .
10 st.d...

maetn[oriam actcr?-

natn.......\titu-

lum i\n suo posuit?

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