Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 19.1896

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*48. Platte aus Kalkstein, hoch 0-45 m, breit 0 35?». dick 0-06«?,
mit der Darstellung des Todtenmaliles. Gefunden in Constantza; in
Privatbesitz.

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('A|JuxpavTOv) ö-av&vta twv iv (ripaxov)
fictyai; l'&ais ('OcisXX'.; AöVyoc). p-vsia? /ap'.v
(ouv l'atvjasv) eSfpafov orij/.}//■ v Eöcctov.
yalps zapoosita.

[Das Epigramm erinnert an das in dieser Zeitschrift XVII S. 222
publieierte aus der Nähe von Nova Zagora in Bulgarien mit den beiden
trochäischen Tetrametern Top^ia davovu jcacpt ßapßapwv ö-1 l'-f/sa'.v | ou
-apwv l'8-rjxs |j.vf(p.a toöto Trais 6 Iopfiot). Hier liegen sicher iambisehe Tri-
meter zu Grunde, die aber mehrfach entstellt sind. Abgesehen von dem
Schluss des ersten Trimcters. in welchem die metrische Härte vermieden
wäre, wenn ßapßapwv statt »jpt&cüV stände, würden die Verse in Ordnung
sein, wenn der Name zu Anfang die Messung hätte — — — wie
KaXXEoTpaTov und im zweiten Vers der Name ~Ozk\\:c Aövjfo; durch
einen mit der Messung —- -- — wie SwxpdtTQi; ersetzt wäre und schliesslich
zu Anfang des dritten Verses stände o5 vüv Idrpcev. Hier scheint bei
dem Eingraben der Vorlage OYNYN der Steinmetz vom ersten Y mit
folgendem N auf das zweite übergesprungen zu sein. E. B.l

* 49. Bruchstück aus Sandstein. Gefunden in Constantza; jetzt im
Museum zu Bukarest.
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