Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 19.1896

Seite: 171
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3 (571). PANSIANA \

I C. III 3213, 1.

4 (572). /KM 1
Aus denselben Ausgrabungen:

5 (567/8). C-T-IERA^f S C. III 10133, 49.

6 (573). ,w(0NAS C. III 3214, 13.

7 (570). K

B. Thongefässe.

1 (648). Schale aus röthlichem Thon, aus zwei auf einander
gesetzten Körpern bestehend, mit abgedrehtem Fuss und ohrförmigem
Henkel; der Untertheil geschuppt. Höhe 10-5 cm, Durehm. 14m.

2 (648 ). Topf aus gelblichem Thon mit eingezogenem Halse. Höhe
0'32 cm, gr. Durchm. 26 cm. mit eingeritzten Linienornamenten.

2a. (650). Kleineres Gefäss derselben Form und Zeichnung der
Oberfläche.

3 (164). Aus früherer Grabung: Schale aus weicher Terra sigillata
von der gleichen Form wie n. 1 mit Reliefornamenten auf der Unter-
seite: dorische Säulen, auf deren Capitellen Bukranien aufstehen, sind
durch Festons verbunden; dazwischen ein Kreuz aus vier Akanthus-
blättern, rechts und links paterae; unter dem Feston eine liegende
Thiergestalt und Sternrosetten. In der Mitte der Stempel HILARI.
Die Henkel waren ohne Rücksichtnahme auf das Ornament angesetzt.

3a. Fragmente eines ähnlichen Gefässes mit Pflanzenornamenten.

4 (649). Urne aus gelblichem Thon, kugelige Form; kurzer, stark
eingezogener Hals, darunter eine Reihe von acht Buckeln. Höbe 24 cm,
gr. Durchm. 18 cm.

4a (652). Ähnliches, stark fragmentiertes Gefäss.

5. Krug aus ziegelrothem Thon 18-5ow hoch, Henkel fehlt.

6 (673). Napf aus gelblichem Thon von der Form wie Koenen
Gefass-Kunde, Taf. XIV 11.

7-—12. Teller aus weicher Terra sig., alle von der für die erste
Kaiserzeit charakteristischen Form, mit scharfrandigem Profil und
verticaler, nahezu rechtwinklig absetzender Wand (vgl. Koenen Taf.
XIV oben).
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