Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 19.1896

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Der Vergleich von Z. 2 und 3 scheint zu zeigen, dass beidemal der
römische Name Ccäpurnianus zu verstellen ist. — Die Philotimi und die
Gymnasiarchen kommen in vielen Collegien vor. Neu scheinen die xXeivo-
xoojiot von Z. 4. Ihre Functionen keimen wir z. B. aus attischen Inschriften,
in denen axpwa:? r?j; xXCwji; und xoajMjais nj<; rpazsjijs (CIA II 305) oder rrjv
xXtwjv arpwaa'. undr/jv rprfrcsCav xospjaat ^ClA II948.949)als sacraleFunction
verbunden erscheint. Auf weltliche Gelage bezieht sich das xXiVoxoo^oat
bei Polybios 12, 24, 3, von dem Tyrannen Dionysios gebraucht.

91—94. Gefunden zu Constantza in der Geresstrasse hinter der
griechischen Kirche. [Die vier Inschriften sind auch in der 'Adrjvä
Band VIII (1896) S. 345 nach Copien von Georg J. Kuzos, Leiter der
griechischen Schule in Constantza. und mit Erläuterungen von G. N.
Hadzidakis publiciert. Dort ist hinzugefügt, dass sie gefunden sind auf
dem Grundstück des Advocaten L. Butter. — K 91 ist hier nach dem
Abklatsch wiedergegeben, 92—94 nach den von Mitgliedern des Seminars
nach Abklatschen angefertigen Facsimiles.]

91. Platte, hoch P47jm, breit 062 »n, dick 0-40«/. ['A&rjvä S. 345
n. 1: mit der Erläuterung S. 349 f.]

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