Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 20.1897

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Iii

Aiovoaci) auf der Rückseite

KaXXtxaprcc.) von anderer Hand

Kapnotpöpq) Ssßaarotc

Ein anderer Altar, jetzt ebenfalls in Alexandrette, von Beaufort
noch in Aigai gesehen, CI6 4443 trägt die Inschriften:

©£(;) Eeßaattj) Kateapi xai auf der Rückseite

IIoÖEtSdM 'AocpaXsfo xal von anderer Hand

'AcppoSstnfj EörcXoioj

Die Inschrift Kai icTc | S=ßaaTo"i?, die Beaufort ebenfalls in Aigai
abschrieb, CIG 4442 ist vermuthlieh mit der ersteren identisch.

Auf meine Bitte hin hatten die Herren Schöne und Frankel die Güte,
in Plymouth bei Herrn AVorth nach der Herkunft jenes Altars nachzu-
fragen. Ohne zur Zeit im Besitze verlässlicher Angaben zu sein, meinte
Herr Worth erklären zu dürfen, er sei aus Kleinasien und, wie er glaube,
aus Kilikien gebracht. Jedenfalls berechtigt die Übereinstimmung mit
den oben erwähnten Denkmälern den bisher heimatlosen Stein einst-
weilen mit größter Wahrscheinlichkeit Aigai zuzuweisen.

III.

Zu der von Waddington, Le Bas Asie Mineure 136 f., herausge-
gebenen Inschrift aus Ephesos hatte ich eine Reihe von Verbesserungen
gefunden, bevor ich darauf aufmerksam wurde, dass H. Röhl in seinen
Beiträgen zur griechischen Epigraphik (1876) 12 eine vollständigere
Lesung des Steines mitgetheilt hat. Dieser ist zwar in das British
Museum gewandert, fehlt aber in den Ancient greek inscriptions. Haben
sich meine Vermuthungen sämmtlich bestätigt, so bedarf Röhls Text
noch weiterer Nachhilfe.11)

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