Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 20.1897

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Stellung von Weihgeschenken, die jedoch, da die von solchen gefundenen
Reste fast ausnahmslos im Schutte der nach außen gestürzten Mauern
lagen, über 0'50>w hoch an den Wänden gestanden haben mussten. Es
fanden sich ein marmorner Genius (Abb. 28) außerhalb an der Südwest-
ecke von E\ nicht weit davon eine Figur zu der das Fragment eines Füll-
horns gehörte, und der Torso einer marmornen Xemesisstatuette. An der

Abb. 29 a.

Südostecke ein Hercules mit den Hesperidenäpfeln und daneben ein Unter-
schenkel einer Sandsteinfigur; südöstlich davon ein Basisstück aus Marmor
mit Füßen einer Statuette (Abb. 43), die nach der Inschrift (s. den epi-
graphischen Anhang) ebenfalls einen Hercules darstellte. Ua E nach
Süden, Osten und Westen freistehend war, können die erst angeführten
Keste schwerlich von einem anderen Räume stammen. Der FuOboden des
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