Architektonische Rundschau: Skizzenblätter aus allen Gebieten der Baukunst — 1.1885

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Architektonische Rundschau

SKIZZENBLÄTTER

AUS ALLEN GEBIETEN DER BAUKUNST

HERAUSGEGEBEN

VON

Ludwig- Eisenlohr und Carl Weigle

ARCHITEKTEN IN STUTTGART.

-♦-* 1. Jahrgang 1885. -i~*-

4. Heft.

Monatlich eine Lieferung zum Preise von JMCarlt 1. 50.

Inhalt.

Tafel 25. Theater des Casino von Monte Carlo bei
Monaco; erbaut von Architekt Charles Garnier in Paris,
mitgetheilt von W. Vittali, Architekt in Karlsruhe.

Eine Beschreibung und ein Blatt ornamentaler Details
desselben Gebäudes folgen in unserer nächsten Nummer.

Tafel 26. Villa mit Bildhaueratelier im Westend bei
Berlin; entworfen von Cremet & Wo 1 ffenstein, Archi-
tekten daselbst.

Wände, sowie der mit Wappen und Sprüchen gezierte Fries,
sind gobelinartig in Leimfarbe gemalt.

Tafel 29. Das Paur’sche Haus in Landshut; erbaut
von Professor Georg Hauberrisser in München.

Tafel 30. Ansichten und Details von Schweizer Holz-
häusern; aus dem Werke: »Die Holzarchitektur der Schweiz«,
von E. G. Gladbach, Professor am Eidgenössischen Poly-
technikum in Zürich.

Das Baumaterial dieses Landhauses ist Werkstein mit
Ziegeln. Die Baukosten belaufen sich auf 50000 Mark.

Tafel 27 u. 28. Trinkstube in gothischem Stil; ent-
worfen von Direktor L. Theyer in Bozen.

Die für Herrn C. F. Mauthner, Ritter von Markhof in
Wien ausgeführte Trinkstube bildet den Vorraum zu einer
Kegelbahn, welche durch die Glasthüre mit ihr in Verbindung
steht. Die Treppe führt in den I. Stock zum Herrenzimmer.
Sämmtliches Holzwerk mit Einschluss der Möbel ist gebeiztes
Fichtenholz mit polychromirten Kanten und Fasen. Die

Das nun in zweiter Auflage im Verlage von Orell Füssli
& Cie. erschienene Werk bietet eine höchst interessante Ent-
wicklungsgeschichte des Schweizer Holzstils, worin der Ver-
fasser an der Hand gründlicher Studien, in klarer, sach-
gemässer Weise, die noch in der Schweiz erhaltenen Holzhäuser
der letzten drei Jahrhunderte bezüglich ihrer Anlage, Kon-
struktion und Detailausbildung einer eingehenden Schilderung
unterzieht, welche für Architekten und Kunstforscher gleich
belehrend und wichtig ist, und die durch die begleitenden,
mustergiltigen und zahlreichen Illustrationen einen erhöhten
Werth erhält.
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